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Diskussion zur Ludwigsstraße wieder versachlichen

Meldung vom 19. Juni 2012


Anlässlich zweier sehr emotionaler Diskussionen nach dem LudwigsstraßenForum am vergangenen Freitag, die durch einen FDP-Sprecher und einen BI-Sprecher angestoßen wurden, rät die Altstadt-SPD zur Sachlichkeit. Ihr Vorsitzender, Andreas Behringer, mahnt an die Adresse des FDP-Ortsbeiratsmitglieds Oepen: “Wer Bürgerbeteiligung ernst meint, muss andere Meinungen aushalten können. Etwa 30 Bürgerinnen und Bürger haben sich auf dem LudwigsstraßenForum zu Wort gemeldet. Wer all diese als linksradikal abqualifizieren möchte, irrt gewaltig. Ob links, liberal oder konservativ: Viele Mainzerinnen und Mainzer möchten mitreden, wenn es um ihre Altstadt geht, und sehen das kompromisslose Auftreten von ECE sehr kritisch.”

Zur Kritik, das Bistum würde beim Verkauf seiner Immobilien im Umfeld der Ludwigsstraße nur Eigeninteressen berücksichtigen, betont die Altstadt-SPD: “Weder ECE, noch einzelne Bürger sollten derart Druck auf Immobilienbesitzer ausüben. Wir begrüßen die jüngste Klarstellung durch Generalvikar Giebelmann, wonach das Bistum nur an ECE verkaufen wird, wenn in Mainz ein breiter Konsens darüber bestehen sollte.” Weder das Bistum, noch die SPD stünden in Fundamentalopposition zu ECE. “Wir sind für nachhaltige Investitionen zum Wohle der Altstadt, aber gegen egoistische Spekulationen zum Wohle anonymer Hedge-Fonds. Auch hier sind sich Kirche und Sozialdemokratie völlig einig.” resümiert Behringer.