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Mainz soll Städtekoalition gegen Rassismus beitreten

Meldung vom 20. Dezember 2011


Die Altstadt-SPD ruft Stadtvorstand und Stadtrat dazu auf, dass endlich auch Mainz Mitglied der “Städtekoalition gegen Rassismus” wird. Diese wurde 2004 durch die UNESCO in Nürnberg gegründet und stellt einen Zusammenschluss von mittlerweile mehr als 100 europäischen Städten dar, die sich zum Ziel gesetzt haben, Rassismus und Diskriminierung auf kommunaler Ebene zu bekämpfen.

„Mit großer Entschlossenheit engagieren wir uns für eine offene, tolerante Gesellschaft, in der Rassimus keinen Platz hat. Die Städtekoalition gegen Rassismus bietet viele Möglichkeiten, von den Erfahrungen anderer Städte zu lernen, um die in Mainz vorhandenen Konzepte weiter zu verbessern.“, so Vorstandsmitglied Björn Schmitt.

Nicht erst seitdem das Thema Gefahr durch Rechtsterrorismus Anfang November durch Medienberichte in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt wurde, widmen sich SPD und deren Jugendorganisation der Thematik Rassismus. Ellen Diehl, stellvertretende Vorsitzende der Mainzer Jusos, betont: „Uns ist es wichtig, ein gutes Fundament für ein positives Zusammenleben aller Mitmenschen in Mainz zu schaffen. Daher müssen wir uns im Umkehrschluss entschieden dafür einsetzen, dass jeglicher Nährboden für ein demokratiefeindliches Denken entzogen wird. Der Mensch zählt – nicht die Herkunft, das Aussehen oder der Glauben!“ Erwartungsvoll blicken Schmitt und Diehl auf den Stadtrat: „Nun sind nun die Fraktionen gefragt.“