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SPD: Für Diskriminierung kein Platz

Meldung vom 21. Mai 2011


Die Altstadt-SPD ist mit dem Verbleib von Thilo Sarrazin in der SPD nicht einverstanden. “Wer wie Sarrazin rassistische und chauvinistische Thesen verbreitet, ist in einer sozialdemokratischen Partei fehl am Platz”, so Ellen Diehl (24), frisch gewähltes Vorstandsmitglied (seit Donnerstag, 12. Mai) des zweitgrößten Mainzer Ortsvereins.

In einem offenen Brief an den SPD-Vorsitzenden Sigmar Gabriel bekennen die Altstädter Genossinnen und Genossen: “Die SPD muss handeln, wenn Menschen auf Grund ihrer Herkunft, Religion oder Behinderung u.a. verächtlich gemacht und diskriminiert werden. Deshalb stehen wir immer wieder gegen solche Positionen auf.”

“Chancengleichheit gelingt zum Beispiel durch Bildung statt Ausgrenzung”, betont Hanaa El Idrissi (27), ebenso neues Vorstandsmitglied des Ortsvereins. Die SPD sei längst auf dem richtigen Weg: kostenlose Kindergärten, Ausbau der Ganztagsschulen, spezielle Sprachförderung von Anfang an. “Sarrazins Thesen sind von vorgestern und bringen unsere Gesellschaft keinen Schritt weiter”, sind sich Diehl und El Idrissi einig, die beide erst vor zwei Jahren der SPD beigetreten sind und sich vor allem in der Migrations- und Bildungspolitik engagieren.